KHZG-Reifegradmessung

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) verpflichtet die Krankenhäuser, eine Reifegradmessung der Digitalisierung des Krankenhauses durchzuführen.
Das Reifegradmessung soll evaluieren, in wie weit sich der digitale Reifegrad der geförderten Krankenhäuser im Zeitraum Juni 2021 bis Juni 2023 durch die (Teil-)Umsetzung der Fördervorhaben verbessert hat. Hierzu ist eine entsprechende Reifegradmessung im Juni 2021 und im Juni 2023 für geförderte Kliniken nach § 14a KHG verpflichtend.

Die Erhebung des digitalen Reifegrades findet in Form einer Selbsteinschätzung statt. Hierzu wird – nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums – im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein Tool entwickelt, welches den Krankenhäusern zur standardisierten Erhebung des Digitalisierungsgrades zur Verfügung gestellt wird, sodass eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse gegeben ist.
Folglich existiert die vom Gesetzgeber zugelassene Methodik der Reifegradmessung aktuell noch nicht.

Nach Informationen des Handelsblatts soll HIMMS den Zuschlag bekommen haben.
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Aus den Ergebnissen der Selbsteinschätzung sollen sich keine etwaigen Rückförderungen der Fördermittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds ergeben. Die Selbsteinschätzung dient laut Gesetz lediglich der Evaluation der Maßnahmen des KHZG sowie der erstmaligen flächendeckenden Bestimmung des Reifegrads hinsichtlich der Digitalisierung der Krankenhäuser.